Wenn ein Klick zum Charaktertest wird.
Der Moment ist gekommen.
Sie klicken auf «Bildschirm freigeben». Und bereuen sofort … alles. Tabs, von denen Sie vergessen hatten, dass sie offen sind. Eine Datei namens «ENTWURF_BUSINESSPLAN_NEUER_JOB_v3». Slack läuft noch im Hintergrund. Und aus irgendeinem Grund blinken fünf identische, unbenannte Excel-Tabellen.
Screensharing ist 2025 ein fester Bestandteil des Berufslebens. Und doch fühlt es sich irgendwie an, als betrete man unvorbereitet eine digitale Bühne.
Die Regeln? Sie stehen in keinem Handbuch.
Aber alle kennen sie.
- 📌 Regel Nr. 1: Klicken Sie nie auf «Teilen» ohne 15 Sekunden stilles Gebet.
- 📌 Regel Nr. 2: Schliessen Sie alles, was Sie nicht erklären möchten.
- 📌 Regel Nr. 3: Im Zweifel das Fenster teilen. Nicht den Bildschirm.
Es geht nicht nur darum, was die anderen sehen. Sondern darum, was ihnen auffällt.
Das Interessante ist: Screensharing zeigt mehr als Daten. Es verrät Ihren Arbeitsrhythmus, Ihren Desktop, Ihren Multitasking-Stil und Ihre Browsergewohnheiten (inklusive der drei Tabs mit «Später lesen»).
In der Vermögensverwaltung zählt Präzision – aber auch die Wirkung. Nichts verändert den Ton eines Meetings so sehr wie der versehentlich gezeigte Amazon-Warenkorb bei der Suche nach einem PDF.
Das eigentliche Risiko ist nicht, was die anderen sehen. Sondern was ihnen auffällt.
Ein überladener Bildschirm lässt auf unordentliche Abläufe schliessen. Ein aufgeräumtes Fenster schafft Vertrauen, bevor Sie überhaupt etwas gesagt haben.
🧠 Sonntagsgedanke in den Schulferien:
Gute Bildschirmhygiene ist wie gute Kommunikation– klar, bewusst und ohne Ablenkung. In einer Welt der Remote-Meetings ist Ihr Bildschirm nicht nur ein Werkzeug – er ist Teil Ihres Auftritts.
Quelle: LinkedIn


