Die Saga des Handelskriegs zwischen den USA und China geht weiter – ein Ende ist nicht in Sicht. Die Zölle steigen, die Verhandlungen stocken, und beide Regierungen bleiben hart.
Doch wer zahlt eigentlich den Preis für dieses anhaltende Handelskriegsdrama?
Um das herauszufinden, habe ich auf dem Höhepunkt des Konflikts zwischen den USA und China eine LinkedIn-Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse sagen viel aus:
China leidet stärker
Die USA leiden stärker
beide leiden gleichermassen
Andere Länder leiden am meisten
🔹 64% sind überzeugt: Die USA leiden am meisten
🔹 16% sagen: China leidet stärker
🔹 Weitere 16% denken, dass beide gleichermassen betroffen sind
🔹 Nur 7% sagen: sagen, andere Länder leiden stärker
Die meisten glauben, dass die USA den Druck spüren – und das ist nachvollziehbar. Steigende Preise, gestörte Lieferketten und unsichere Märkte treffen amerikanische Konsumenten und Unternehmen hart.
China wiederum kann durch staatliche Kontrollen und verlagerte Exporte mehr abfedern. Doch täuschen Sie sich nicht – beide Volkswirtschaften bluten.
Oft übersehen werden die Folgeeffekte. Der Handelskrieg zwischen China und den USA trifft die Weltwirtschaft. Kleinere Länder, Schwellenländer und multinationale Unternehmen sehen sich mit steigenden Kosten und weniger Stabilität konfrontiert.
Auch unabhängige Vermögensverwalter stehen vor Herausforderungen. Die Märkte sind volatil, die Kunden nervös, und langfristige Planung fällt schwer. Dank ihrer Flexibilität und schlanken Strukturen können sie jedoch oft schneller handeln und sich besser anpassen als grosse Privatbanken. Diese Agilität ist in unsicheren Zeiten ein echter Vorteil.
Und das ist erst der Anfang. Die nächste Phase des Handelskriegs dürfte sich auf nichttarifäre Handelshemmnisse konzentrieren. Denken Sie an Regulierung, Technologiestandards und Datenpolitik. Weniger sichtbar – aber potenziell folgenreicher.
Fazit? In einem langen Handelskrieg mit China gibt es keine Gewinner. Das Drama mag Schlagzeilen liefern, doch die Kosten tragen Arbeitnehmende, Unternehmen und das globale Wachstum.
Quelle: LinkedIn