Private Banking vs. unabhängige Vermögensverwaltung – was ist günstiger?
Die meisten Anleger achten bei der Wahl eines Vermögensverwalters auf Performance und Reputation. Der eigentliche Unterschied verbirgt sich jedoch oft in den Gebühren und Kosten, die Sie tatsächlich bezahlen. Depotgebühren, Mandatsgebühren, versteckte Produktmargen, Ticketgebühren – sie alle schmälern Ihre Rendite. Das Problem: Privatbanken sind nicht immer transparent, während unabhängige Vermögensverwalter oft alle Gebühren offenlegen.
In diesem Beitrag vergleichen wir Private-Banking-Gebühren mit den Kosten der unabhängigen Vermögensverwaltung. Und weil Zahlen mehr sagen als Worte, können Sie auch unser kostenloses Gebührenvergleichsrechner für die Vermögensverwaltung nutzen, um Ihre eigenen Kosten zu berechnen. Geben Sie einfach Ihr verwaltetes Vermögen (AUM) und Ihren jährlichen Portfolioumschlag ein und sehen Sie die Ergebnisse in Sekundenschnelle.
Warum Kosten in der Vermögensverwaltung zählen
- Depotgebühren: Bei Privatbanken höher, bei unabhängigen Vermögensverwaltern tiefer.
- Mandatsgebühren: Ähnliche Bandbreiten, aber Unabhängige sind oft flexibler.
- Transaktionskosten: Privatbanken verstecken sie in den Spreads, Unabhängige weisen Ticketgebühren offen aus.
- Hausprodukte: Privatbanken schlagen oft versteckte Kosten von 0,25 %–0,75 % p. a. auf.
Selbst kleine Unterschiede summieren sich. Bei einem Portfolio von CHF 20 Millionen bedeuten 0,25 % versteckte Kosten CHF 50’000 Verlust – jedes Jahr.
Berechnen Sie Ihre eigenen Kosten
Nutzen Sie unseren interaktiven Gebührenrechner zum Vergleich von Private Banking und unabhängiger Vermögensverwaltung. Geben Sie Ihre Portfoliogrösse und den Umsatz ein und sehen Sie den Unterschied schwarz auf weiss.
Private Banking vs. unabhängige Vermögensverwaltung – einfacher Kostenvergleich
Ihre Eingaben
Private Banking (Direktkunde)
| Total (jährlich) | – |
|---|---|
| Total (% der AUM) | – |
Unabhängige Vermögensverwaltung
| Total (jährlich) | – |
|---|---|
| Total (% der AUM) | – |
Methode (fix)
- Der Umschlag bezieht sich auf das gesamte AUM: gehandelter Wert = AUM × Umschlag in % (Kauf + Verkauf zusammen).
- Vermögensaufteilung fix: 50 % Aktien / 50 % Anleihen.
- PB-Handelskosten = 0,40 % auf Aktientransaktionen + 0,20 % auf Anleihentransaktionen (auf dem gehandelten Wert).
- IWM-Handelskosten = Ticket CHF 125 pro Transaktionsseite. Anzahl Seiten = gehandelter Wert ÷ (5 % × AUM).
- Mindestdepotgebühren: PB CHF 1’500; IWM kein Minimum.
- Mandatsgebühr (Vermögensverwaltung) = 1,00 % p. a. auf dem AUM (beide Spalten).
- PB-Hausprodukte (versteckte Kosten) addieren +0,25 % p. a. auf das AUM (Schalter oben).
- Steuern, Devisen, Stempelabgaben und zusätzliche TER über den Aufschlag für Hausprodukte hinaus sind der Einfachheit halber nicht berücksichtigt.
Die Ergebnisse verstehen
Private Banking: Höhere Depotgebühren, dazu versteckte Kosten für Hausprodukte – sofern eingesetzt. Transaktionskosten sind in Spreads eingerechnet und nicht immer sichtbar.
Unabhängige Vermögensverwaltung: Tiefere Depotgebühren (ohne Mindestbeträge), transparente Ticketgebühren und in der Regel Zugang zu günstigeren ETFs und institutionelle Fonds. Das Ergebnis: Mehr von Ihrem Geld bleibt investiert, weniger fliesst in Gebühren.
Fazit: Transparenz gewinnt
Beim richtigen Vermögensverwalter geht es nicht nur um Performance oder Marke. Es geht darum, wie viel von Ihrem Vermögen Ihnen nach allen Gebühren und versteckten Kosten bleibt. Unser Rechner zeigt, dass die unabhängige Vermögensverwaltung in den meisten Fällen günstiger und transparenter ist.
👉 Testen Sie das Tool mit Ihren eigenen Zahlen, vergleichen Sie die Summen und sehen Sie, wie viel Sie sparen könnten. Über zehn Jahre beträgt die Differenz unter Umständen Millionen.
Haftungsausschluss: Dieser Beitrag dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung dar. Bitte wenden Sie sich an eine qualifizierte Fachperson, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.