Viele Kundenbetreuer in der Schweiz stellen sich schließlich diese Frage. Der sichere Rahmen einer großen Bank bietet Komfort - aber auch Grenzen. Die Idee der etwas Eigenständiges aufbauen, mit größeren Freiheiten und einer stärkeren Ausrichtung auf die Interessen der Kunden, wird immer attraktiver.
Für diejenigen, die beraten Kunden mit mehr als 10 Millionen CHF, Vertrauen bleibt der entscheidende Faktor. Diese Kunden legen Wert auf Kontinuität. Sie erwarten von ihrem Berater nicht nur, dass er ihnen zur Seite steht, sondern auch, dass er eine Struktur bietet, die über Generationen hinweg Bestand hat.
Der gemeinsame “Sweet Spot” ist oft zwischen 40 und 50 Jahre alt. In diesem Stadium vereinen die Kundenbetreuer Glaubwürdigkeit und Reife mit genügend Jahren Vorsprung, um ein nachhaltiges, unabhängiges Geschäft aufzubauen. Doch mit fünfzig ist die Tür noch nicht zu.
Auch mit fünfundfünfzig oder sechzig Jahren ist ein Erfolg möglich - aber die Erwartungen steigen. Die Kunden werden nur dann folgen, wenn sie davon überzeugt sind, dass die Selbständigkeit ihnen wirklich nützt. Sie suchen klare Vorteile: breiterer Produktzugang, transparente Kosten und die Gewissheit langfristiger Stabilität.
Dies ist der Ort, an dem professionelle Verwaltung und Führung entscheidend werden. Eine unabhängiger Vermögensverwalter ist nicht nur ein Berater, sondern auch ein Unternehmer. Compliance, Berichterstattung und Risikomanagement müssen einwandfrei sein. Für erfahrene Banker ist die Wahl eines starke Plattform und ein fähiger Nachfolger sind ein starkes Signal:
“Sie verlassen sich nicht nur auf mich - Sie werden von einer Struktur unterstützt, die auf Dauer angelegt ist.”
Ja, der Zeitpunkt ist wichtig. Aber es ist nie zu spät - vorausgesetzt, Sie geben Gas, präsentieren ein klares Nutzenversprechen und beherrschen die unternehmerische Seite der Unabhängigkeit.
👉 Was denken Sie: Ist das Alter das wahre Hindernis - oder geht es nur um Vertrauen und Vorbereitung?


