Heute ist einer dieser Momente zum Innehalten. Eine Schnapszahl - eine doppelte Zahl - ein kleiner persönlicher Meilenstein. Und ja, im Kühlschrank steht eine Flasche Sekt. Unter Druck. Bereit.
🎂 Ein Geburtstag ist eine gute Erinnerung daran, dass die Zeit schnell vergeht - im Leben und im Beruf. Er lässt mich an Menschen denken, die viel erreicht haben, insbesondere Privatbankiers die seit Jahrzehnten Kundenbeziehungen aufgebaut und gepflegt haben. Beziehungen, die auf Vertrauen, Diskretion und echter Kontinuität beruhen.
Doch viele werden mit zunehmendem Alter langsam zur Seite geschoben. Ihre Erfahrung scheint im Tagesgeschäft an Gewicht zu verlieren, obwohl sie genau das ist, worauf diese Branche aufgebaut ist.
Dies sollte die Phase sein, in der beides möglich ist: Wissen und Beziehungen schrittweise zu teilen, ohne völlig loslassen zu müssen. Es geht nicht darum, ersetzt zu werden, sondern um einen klugen, gut strukturierten Übergang - der weit über das 65. Lebensjahr hinausgehen kann.
Einige vorausschauende Vermögensverwaltungsunternehmen haben dies bereits verstanden. Moderne Modelle wie die Beteiligung an den Erträgen, die Rolle des Kundenwechslers oder flexible Teilzeitoptionen ermöglichen es Privatbankiers sollen aktiv bleiben, die nächste Generation zu betreuen und ihr nächstes Kapitel zu gestalten.
Dies ist kein Abschied - es ist Führung in Aktion. Ein Weg, die Werte, das Vertrauen und die Erfahrung zu schützen, die echtes Private Banking ausmachen.
Vielleicht ist es das, was meine Schnapszahl wirklich bedeutet: einen ruhigen Moment zu nehmen, um die Vergangenheit zu erkennen - und mit Absicht nach vorne zu schauen.
Fast vierzig Jahre im Finanzwesen sind wie im Flug vergangen - und die nächsten zehn Jahre werden es auch sein. Denn wer das richtige Timing findet, hält den Funken am Leben - und sorgt dafür, dass er hält Zischen. 🥂
Quelle: LinkedIn


